Offener Ausbildungsplatz

Arbeitsschutzoberinspektorin bzw. Arbeitsschutzoberinspektor am Standort Neubrandenburg

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Ausbildungs­dienststelle(n)

Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V, Außenstelle Neubrandenburg
An der Hochstraße 1
17036 Neubrandenburg
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Ort der theoretischen Ausbildung

Bildungszentrum Elstal
Eduard-Scheve-Allee 3a
14641 Wustermark

Anzahl Plätze
1
Bewerbung bis
02.01.2019
Ausbildungs­beginn ab
01.04.2019
Ausbildungs­dauer
2 Jahre
Ansprech­partner/in

Die Abteilung Arbeitsschutz und technische Sicherheit ist Aufsichts- und Beratungsinstanz für die Belange von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Auf den Gebieten des sozialen, medizinischen und technischen Arbeitsschutzes sehen die Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen dieser Abteilung ihre Aufgabe darin, auf einen umfassenden Schutz, den Erhalt und die Verbesserung der Gesundheit arbeitender Menschen sowie auf eine menschliche Gestaltung der Arbeitsumwelt hinzuwirken. Weitere Aufgaben nimmt die Arbeitsschutzabteilung im technischen und medizinischen Verbraucherschutz wahr mit dem Ziel, Gefahren von Verbrauchern und Patienten abzuwenden. Zum Arbeitsschutz gehören unter anderem die interessanten Themengebiete: Sprengstoffrecht, Strahlenschutz, Aufzugsanlagen, Medizinprodukterecht, Baustellen, Unfallanalytik, Jugendarbeitsschutz, Gefahrstofflagerung und viele mehr. Auch der gesetzliche Mutterschutz gehört zum Aufgabenspektrum.

  • Inhalte der Ausbildung

    Erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder in Ihrem Ausbildungsstandort gewährleisten eine intensive Betreuung und vielfältige Einblicke in ein verantwortungsvolles Tätigkeitsfeld.

    Die Anwärter und Anwärterinnen erlernen in ihrem Vorbereitungsdienst insbesondere die Überwachung und Beratung in den Bereichen:

    • Sicherung und Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes (Überwachung von Arbeitsstätten, Schutz vor gefährlichen Arbeitsstoffen)
    • Sozialer Arbeitsschutz (Schutz von jugendlichen Arbeitnehmer/-innen und werdenden Müttern)
    • Technischer Verbraucherschutz (Markt- und Produktüberwachung)
    • Verhütung arbeitsbedingter Erkrankungen und psychischer Fehlbelastungen

    Die Aufgaben beinhalten die Inspektion von Arbeitsstätten und Baustellen, die Beratung von Arbeitgebern, Betriebs- und Personalräten, sowie Arbeitnehmern und Verbrauchern, die Untersuchung von Arbeitsunfällen und Schadensfällen, die Untersuchung und Bewertung von Verbraucherprodukten und die Anordnung von Maßnahmen bei Rechtsverstößen.

    Die Ausbildung zur Arbeitsschutzoberinspektorin bzw. zum Arbeitsschutzoberinspektor dauert 24 Monate und findet im Regionalbereich Süd, am Standort Neubrandenburg statt.

    In der Fachtheorie am Bildungszentrum Elstal und in Muess lernen Sie im Länderverbund die Rechtsvorschriften zu den einzelnen Themengebieten kennen. Darüberhinaus werden Gesprächs- und Rhetorikkurse an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege belegt.

  • Ablauf der Ausbildung

    Der zweijährige Vorbereitungsdienst besteht aus einem theoretischen Teil mit 650 Ausbildungsstunden, der auch außerhalb des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Berlin, Elstal, Muess) in Wochenlehrgängen durchgeführt wird, sowie einer praktischen Ausbildung am Dienstort Neubrandenburg.

    Ziel der Ausbildung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt ist es, den Anwärterinnen und Anwärtern berufspraktische Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, mit denen sie fachliche, soziale und persönliche Kompetenzen erwerben können. Diese sind für die bürgernahe Aufgabenerfüllung von besonderer Bedeutung. Aus diesem Grund wird in der Ausbildung das theoretisch angeeignete Fachwissen in der praktischen Ausbildung am Standort vertieft und erweitert.

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Vorbereitungsdienstes ist ein Einsatz am Dienstort Neubrandenburg vorgesehen.

  • Bewerberprofil
    • ein mit überdurchschnittlichen Studienleistungen mit einem Bachelorgrad oder gleichwertigen Abschluss abgeschlossenes Hochschulstudium oder ein Abschluss nach Level 6 EQR (staatl. geprüfter Techniker, Meister) in einer für den Arbeitsschutz geeigneten technisch-naturwissenschaftlichen Fachrichtung, bevorzugt Chemieingenieurswesen, Maschinenbau oder Elektrotechnik sowie eine mindestens zweijährige fachbezogene hauptberufliche Tätigkeit in Betrieben
    • Fähigkeit, soziale Aspekte des Arbeitsschutzes zu berücksichtigen
    • Fähigkeit zu analytisch-konzeptionellem Denken sowie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte und Problemstellungen rasch zu erfassen und in Wort und Schrift präzise und verständlich darzustellen
    • Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen
    • Überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft, Flexibilität, Belastbarkeit, Sozialkompetenz und Teamfähigkeit
    • Führerschein mindestens Klasse B und uneingeschränkte Tauglichkeit für den Außendienst

    In den Vorbereitungsdienst kann eingestellt werden, wer am Einstellungstag das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

    Schwerbehinderte und ihnen nach § 2 Abs. 3 SGB IX gleichgestellte behinderte Menschen können noch eingestellt werden, wenn sie das 38. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

    Zeiten der Betreuung und Pflege wirken ggf. erhöhend, sodass sich die Höchstaltersgrenze um bis zu 6 Jahre nach hinten verschieben kann.


  • Verdienst & Karrierechancen
    Schon während Ihrer Ausbildung sind Sie als Arbeitsschutzoberinspektoranwärter bzw. Arbeitsschutzoberinspektoranwärterin im Beamtenverhältnis auf Widerruf beschäftigt. Sie erhalten Anwärterbezüge nach den besoldungsrechtlichen Bestimmungen in Höhe von rund 1.194,29 Euro brutto im Monat (ggf. zuzüglich Familienzuschlag).

    Nach erfolgreichem Bestehen der Laufbahnprüfung werden Sie als Arbeitsschutzoberinspektor bzw. Arbeitsschutzoberinspektorin in der Besoldungsgruppe A 10 BBesO am Standort Neubrandenburg eingesetzt.
  • Hinweise zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren

    Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht.

    Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es wird darum gebeten, auf eine Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung bereits im Anschreiben hinzuweisen.

    Mit der Bewerbung verbundene Kosten können nicht erstattet werden.

    Der Bewerbung sind folgende Unterlagen beizufügen:

    • tabellarischer Lebenslauf
    • Kopien der Zeugnisse über Schul- und Studienabschlüsse (ggf. mit Kopie des Feststellungsbescheides über die Gleichwertigkeit des Bildungsabschlusses)
    • Kopien der Zeugnisse über Berufsabschlüsse
    • Kopien der Zeugnisse über hauptberufliche Tätigkeiten

    Ihre personenbezogenen Daten aus den Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich für den Zweck des Bewerbungsverfahrens verarbeitet. Nach Abschluss des Verfahrens werden Ihre Unterlagen zu den Akten genommen und die personenbezogenen Daten gespeichert. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten werden diese unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet bzw. gelöscht. Weitere Informationen zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten und zur Datenschutz-Grundverordnung finden Sie unter: http://www.lagus.mv-regierung.de/ (Impressum/ Datenschutz).

  • Ansprechpartner/in

    Herr Jan Träger
    Ansprechpartner/in für Ausbildungsfragen und Auswahlverfahren

    Tel.: 0381 331 59034
    E-Mail: jan.traeger@lagus.mv-regierung.de
    Behörde: Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V
    Sprechzeiten:
    Montag bis Donnerstag 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr und Donnerstag 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr

  • Lage der Ausbildungsdienststelle(n)