Geplanter Referendariatsplatz

Rechtsreferendariat

Zwei Frauen und ein Mann in Amtstracht unterhalten sich über die Gesetzestexte in ihren Händen.
© Justizministerium MV
Ausbildungs­dienststelle(n)

Ausbildungsstellen nach § 38 JAPO M-V

Ort der theoretischen Ausbildung

Greifswald, Rostock, Schwerin, Stralsund

Anzahl Plätze
90
Referendariats­beginn
01.12.2021
Dauer des Referendariats
2 Jahre

Entscheiden Sie sich für den juristischen Vorbereitungsdienst (Rechtsreferendariat) in Mecklenburg-Vorpommern. Als Einziges Bundesland stellen wir die Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare auch im Beamtenverhältnis auf Widerruf ein. Absolvieren Sie ihr Zweites Juristisches Staatsexamen dort, wo andere Urlaub machen.

  • Inhalte des Referendariats

    Ihre Ausbildung zur Volljuristin bzw. zum Volljuristen erfolgt durch Ableistung eines Vorbereitungsdienstes und endet regelmäßig mit Bestehen der Zweiten juristischen Staatsprüfung. Erst der erfolgreich absolvierte Vorbereitungsdienst befähigt Sie zum Richteramt und ermöglicht die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Das theoretische Wissen aus Ihrem Studium können Sie im Referendariat mit juristischer Praxis vertiefen. Sie werden mit den Aufgaben der Zivil- und Strafrechtspflege, der Rechtsberatung und der Verwaltung vertraut gemacht.

    Geleitet wird die Ausbildung von dem Präsidenten des Oberlandesgerichts Rostock.

    In Mecklenburg-Vorpommern gab es zuletzt keine Wartezeiten für die Aufnahme in das Referendariat. Allen Bewerbern, deren Unterlagen vollständig bis zum Ablauf der Ausschlussfrist vorliegen, kann voraussichtlich zum Einstellungstermin ein Referendariatsplatz (unter Berücksichtigung der Kapazitäten) angeboten werden. Der Präsident des Oberlandesgerichts weist Sie im Rahmen der Möglichkeiten gern Ihrem Wunschort zu.

    Grundsätzlich findet die Referendarausbildung in allen Landgerichtsbezirken (Neubrandenburg, Rostock, Schwerin und Stralsund) statt.


  • Ablauf des Referendariats

    • Zivilstation                                    Dez. 2021 - April 2022

    • Verwaltungsstation                   Mai 2022 - Juli 2022

    • Strafstation                                   Aug. 2022 - Nov. 2022

    • Rechtsberatungsstation           Dez. 2022 - Aug. 2023

    • schriftliche Prüfungen               voraussichtlich August 2023

    • Wahlstation                                   Sep. 2023 - Nov. 2023

    • mündliche Prüfung                    Anfang Dezember 2023

    Die Zweite juristische Staatsprüfung besteht aus 8 Klausuren (4 zivilrechtliche, 2 strafrechtliche und 2 öffentlich-rechtliche Klausuren, z.T. mit anwaltlichem Schwerpunkt) und einer mündlichen Prüfung. Um sich vorzubereiten, wird Ihnen ein freiwilliger Klausurenkurs angeboten. An Klausuren aus vorhergehenden Examenskampagnen können Sie sich testen.

    Vor der mündlichen Prüfung besuchen Sie spezielle Kurse, die Sie darauf vorbereiten sollen, wie der Aktenvortrag am besten zu halten ist. Die mündliche Prüfung umfasst einen vom Landesjustizprüfungsamt bestimmten Aktenvortrag aus dem Zivil-, Straf- oder Öffentlichen Recht und je einen Prüfungsabschnitt in den Pflichtfächern sowie in dem vom Kandidaten gewählten Schwerpunktbereich. Das Rechtsgebiet, aus dem der Aktenvortrag zu halten ist, wird dem Kandidaten mit der Ladung mitgeteilt.

    Schwerpunktbereiche, aus denen Sie wählen können, sind:

    •    Justiz,

    •    Rechtsberatung,

    •    Wirtschaftsrecht,

    •    Verwaltung,

    •    Arbeitsrecht,

    •    Sozialrecht,

    •    Steuerrecht,

    •    Europarecht,

    •    Internationales Privatrecht und

    •    Strafrecht

  • Bewerberprofil

    Sie haben die Erste juristische Staatsprüfung oder die Erste juristische Prüfung bestanden.

  • Verdienst & Karrierechancen

    Der Anwärtergrundbetrag beträgt derzeit 1.502,50 Euro. Zudem wird eine einmalige Jahressonderzahlung gewährt.

    Sollten die Voraussetzungen für ein Beamtenverhältnis auf Widerruf nicht vorliegen, erfolgt eine Anstellung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis. Die Unterhaltsbeihilfe beträgt in diesem Fall 1.295,00 Euro. Weitergehende Leistungen, insbesondere eine jährliche Sonderzuwendung, vermögenswirksame Leistungen und den Auslandsdienstbezügen vergleichbare Leistungen werden nicht gewährt.
  • Weiterführende Informationen

    Verschaffen Sie sich einen visuellen Eindruck, wenn Sie dort Ihr Rechtsreferendariat absolvieren, wo andere Urlaub machen.

    Der Vorbereitungsdienst im Land Mecklenburg-Vorpommern und das Aufnahmeverfahren werden geregelt durch

    das Juristenausbildungsgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern (JAG M-V)

    die Juristenausbildungs- und Prüfungsordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (JAPO M-V) und

    die Kapazitätsverordnung des juristischen Vorbereitungsdienstes (KapVO).

  • Ansprechpartner/in

    Herr Schmidt
    Ansprechpartner/in für Fragen zu grundsätzlichen Angelegenheiten der Ausbildung

    Tel.: 0381-331164
    Behörde: Oberlandesgericht Rostock

    Frau Reinholz
    Ansprechpartner/in für Fragen zu grundsätzlichen Angelegenheiten der Ausbildung

    Tel.: 0381-331166
    Behörde: Oberlandesgericht Rostock

    Herr Ostrowski
    Ansprechpartner/in für Fragen zu grundsätzlichen Angelegenheiten der Ausbildung

    Tel.: 0381-331104
    Behörde: Oberlandesgericht Rostock

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