Offener Referendariatsplatz

Rechtsreferendariat

Zwei Frauen und ein Mann in Amtstracht unterhalten sich über die Gesetzestexte in ihren Händen.
© Justizministerium MV
Ausbildungs­dienststelle(n)

Ausbildungsstellen nach § 38 JAPO MV

Ort der theoretischen Ausbildung

Greifswald, Rostock, Schwerin, Stralsund, Neubrandenburg

Anzahl Plätze
87
Bewerbung bis
03.11.2022
Referendariats­beginn
01.12.2022
Dauer des Referendariats
2 Jahre

Entscheiden Sie sich für den juristischen Vorbereitungsdienst (Rechtsreferendariat) in Mecklenburg-Vorpommern. Als erstes Bundesland haben wir die Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare auch im Beamtenverhältnis auf Widerruf eingestellt.

  • Inhalte des Referendariats

    Ihre Ausbildung zur Volljuristin bzw. zum Volljuristen erfolgt durch Ableistung eines Vorbereitungsdienstes und endet regelmäßig mit Bestehen der Zweiten juristischen Staatsprüfung. Erst der erfolgreich absolvierte Vorbereitungsdienst befähigt Sie zum Richteramt und ermöglicht die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Das theoretische Wissen aus Ihrem Studium können Sie im Referendariat mit juristischer Praxis vertiefen. Sie werden mit den Aufgaben der Zivil- und Strafrechtspflege, der Rechtsberatung und der Verwaltung vertraut gemacht. 

    Geleitet wird die Ausbildung von dem Präsidenten des Oberlandesgerichts Rostock.

    In Mecklenburg-Vorpommern gab es zuletzt keine Wartezeiten für die Aufnahme in das Referendariat. Allen Bewerberinnen und Bewerbern, deren Unterlagen vollständig bis zum Ablauf der Ausschlussfrist vorliegen, kann voraussichtlich zum Einstellungstermin ein Referendariatsplatz (unter Berücksichtigung der Kapazitäten) angeboten werden. Der Präsident des Oberlandesgerichts weist Sie im Rahmen der Möglichkeiten gern Ihrem Wunschort zu. 

    Grundsätzlich findet die Referendarausbildung in allen Landgerichtsbezirken (Neubrandenburg, Rostock, Schwerin und Stralsund) statt.

  • Ablauf des Referendariats

    • Zivilstation Dez. 2022 - April 2023
    • Verwaltungsstation Mai 2023 - Juli 2023
    • Strafstation Aug. 2023 - Nov. 2023
    • Rechtsberatungsstation Dez. 2023 - Aug. 2024
    • schriftliche Prüfungen voraussichtlich August 2024 
    • Wahlstation Sept. 2024 - Nov. 2024 
    • mündliche Prüfung Anfang Dezember 2024 

    Die Zweite juristische Staatsprüfung besteht aus 8 Klausuren (4 zivilrechtliche, 2 strafrechtliche und 2 öffentlich-rechtliche Klausuren, z.T. mit anwaltlichem Schwerpunkt) und einer mündlichen Prüfung. Um sich vorzubereiten, wird Ihnen ein freiwilliger Klausurenkurs angeboten. An Klausuren aus vorhergehenden Examenskampagnen können Sie sich testen.

    Vor der mündlichen Prüfung besuchen Sie spezielle Kurse, die Sie darauf vorbereiten sollen, wie der Aktenvortrag am besten zu halten ist. Die mündliche Prüfung umfasst einen vom Landesjustizprüfungsamt bestimmten Aktenvortrag aus dem Zivil-, Straf- oder Öffentlichen Recht und je einen Prüfungsabschnitt in den Pflichtfächern sowie in dem von den Kandidatin bzw. vom Kandidaten gewählten Schwerpunktbereich. Das Rechtsgebiet, aus dem der Aktenvortrag zu halten ist, wird der Kandidatin bzw. dem Kandidaten mit der Ladung mitgeteilt.

    Schwerpunktbereiche, aus denen Sie wählen können, sind: 

    • Justiz, 
    • Rechtsberatung, 
    • Wirtschaftsrecht, 
    • Verwaltung, 
    • Arbeitsrecht, 
    • Sozialrecht, 
    • Steuerrecht, 
    • Europarecht, 
    • Internationales Privatrecht und 
    • Strafrecht
  • Bewerberprofil

    Sie haben die Erste juristische Staatsprüfung oder die Erste juristische Prüfung bestanden.
  • Verdienst & Karrierechancen

    Der Anwärtergrundbetrag beträgt derzeit 1.502,50 Euro. Zudem wird eine einmalige Jahressonderzahlung gewährt.

    Sollten die Voraussetzungen für ein Beamtenverhältnis auf Widerruf nicht vorliegen, erfolgt eine Anstellung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis. Die Unterhaltsbeihilfe beträgt in diesem Fall 1.295,00 Euro. Weitergehende Leistungen, insbesondere eine jährliche Sonderzuwendung, vermögenswirksame Leistungen und den Auslandsdienstbezügen vergleichbare Leistungen werden nicht gewährt.
  • Hinweise zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren

    Mit der Bewerbung verbundene Kosten können wir leider nicht erstatten.

    Die Bewerber erhalten nach Eingang des Antrages ein Schreiben, welches als Vorlage zur Beantragung des erweiterten Führungszeugnisses nach § 30 a Abs. 1 Ziffer 1 i. V. m. § 30a Abs. 2 BZRG gilt.

    Wichtig: Als Bewerber müssen Sie daher zunächst zwingend den Antrag auf Aufnahme in den Juristischen Vorbereitungsdienst einreichen. Im Anschluss daran erhalten Sie vom Präsidenten des Oberlandesgerichts nähere Informationen zur Beantragung des erweiterten Führungszeugnisses.

    Datenschutzhinweise

    Ihre Daten aus den Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich für den Zweck des Bewerbungsverfahrens verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen:

    Datenschutzbestimmungen zu Ihrer Bewerbung

  • Weiterführende Informationen

    Der Vorbereitungsdienst im Land Mecklenburg-Vorpommern und das Aufnahmeverfahren werden geregelt durch:

    • das Juristenausbildungsgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern (JAG M-V)
    • die Juristenausbildungs- und Prüfungsordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (JAPO M-V) und
    • die Kapazitätsverordnung des juristischen Vorbereitungsdienstes (KapVO).

  • Ansprechperson(en)

    Frau Janett Reinholz
    Ansprechperson für Fragen zu grundsätzlichen Angelegenheiten der Ausbildung

    Tel.: 0381-331166
    E-Mail: referendare@olg-rostock.mv-justiz.de
    Behörde: Oberlandesgericht Rostock

    Herr Sebastian Schmidt
    Ansprechperson für Fragen zu grundsätzlichen Angelegenheiten der Ausbildung

    Tel.: 0381-331164
    E-Mail: referendare@olg-rostock.mv-justiz.de
    Behörde: Oberlandesgericht Rostock

    Herr Paul Ostrowski
    Ansprechperson für Fragen zu grundsätzlichen Angelegenheiten der Ausbildung

    Tel.: 0381-331104
    E-Mail: referendare@olg-rostock.mv-justiz.de