Offene Stelle

Bürgerberaterin bzw. Bürgerberater (w/m/d) bei der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern

Eine Frau sitzt freundlich lächelnd an einem Schreibtisch, vor einem Computer. Sie hält Unterlagen in der einen Hand und tippt auf einen Taschenrechner mit der anderen.
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Einsatz­dienststelle(n)

Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur
Bleicherufer 7
19053 Schwerin
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Anzahl Stellen
1
Bewerbung bis
15.12.2019
Arbeitsbeginn ab
01.01.2020
Beschäftigungs­dauer
befristet bis 31.12.2024
Arbeitszeit
Vollzeit, teilzeitfähig, Befristetes Arbeitsverhältnis gem. § 14 Abs. 1 Nr. 7 TzBfG
Besoldung/ Entgeltgruppe
in Abhängigkeit von den übertragenen Aufgaben bis E 12 TV-L
Ansprech­partner/in

Die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur berät und unterstützt Menschen, die unter der kommunistischen oder der SED-Diktatur verfolgt wurden oder Leid und Unrecht erfahren haben bei der Klärung und Anerkennung des eigenen Schicksals und des Schicksals von Angehörigen, bei der Inanspruchnahme von Entschädigungs- und Hilfeleistungen sowie bei der Vermittlung weiterer Hilfsangebote.
Sie betreibt und fördert in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung die politische und historische Aufarbeitung der kommunistischen und der SED-Diktatur insbesondere für das Gebiet des heutigen Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Sie nimmt die Aufgaben nach § 38 des Stasi-Unterlagen-Gesetzes wahr und unterstützt die Arbeit der/des Bundesbeauftragten bei der Wahrnehmung der Aufgaben nach § 37 des Stasi-Unterlagen-Gesetzes im Land Mecklenburg-Vorpommern.

  • Ihre Aufgaben

    • Grundsatzfragen der Klärung und Anerkennung des Schicksals sowie der Entschädigungs- und Hilfeleistungen von Betroffenen von Leid und Unrecht in der Sowjetischen Besatzungszone oder der DDR bzw. von Angehörigen der Betroffenen sowie Recherchen, Stellungnahmen und Gutachten im Zusammenhang mit Rehabilitierungs-, Entschädigungs-, Hilfe- und Versorgungsverfahren
    • Grundsatzfragen der Beratung gemäß § 1 (1) Aufarbeitungsbeauftragtengesetz (AufarbBG M-V) und Durchführung von Beratung in schwierigen Einzelfällen
    • historisch-wissenschaftliche Aufarbeitung von Betroffenenschicksalen
    • Information der Öffentlichkeit sowie Konzeption und Durchführung von wissenschaftlich fundierten Veranstaltungen zur politischen und historischen Aufarbeitung der kommunistischen und der SED-Diktatur in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR insbesondere für das Gebiet des heutigen Landes Mecklenburg-Vorpommern unter besonderer Berücksichtigung der Tätigkeit des Staatssicherheitsdienstes
  • Das erwarten wir von Ihnen

    • ein mit einem Bachelorgrad oder einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossenes Studium vorzugsweise im Bereich Soziale Arbeit oder Sozialpädagogik oder eine vergleichbare Qualifikation
    • fundierte und aktuelle Kenntnisse der Zeitgeschichte, insbesondere Deutschlands und Ost- sowie Mittelosteuropas 1945 bis 1990, der bundesweiten Archivlandschaft, des Strafrechtlichen, Verwaltungsrechtlichen und Beruflichen Rehabilitierungsgesetzes, des Häftlingshilfegesetzes, der Dopingopfer-Hilfegesetze, des Opferentschädigungsgesetzes und angrenzender Rechtsgebiete, insbesondere des Bundesversorgungsgesetzes und der Hilfefonds und Stiftungen sowie Erfahrung in der Anwendung der Methoden der Gesprächsführung für traumatisierte, psychisch belastete und kranke Menschen
    • selbstständige Arbeitsweise, Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit und Teamfähigkeit, Kommunikations- und Organisationsfähigkeit
    • sicherer Umgang mit Standardsoftware

    Wegen der besonderen Vertrauensstellung der Landesbeauftragten bei Betroffenen können Bewerberinnen und Bewerber, die in der ehemaligen DDR mit dem Staatssicherheitsdienst zusammengearbeitet haben oder die in einem Referat Jugendhilfe oder in Einrichtungen der Jugendhilfe bzw. in Dienststellen mit Verantwortung für die Einweisung und Verwaltung von stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder stationären psychiatrischen Einrichtungen gearbeitet haben, nicht berücksichtigt werden.

  • Das bieten wir Ihnen

    • eine interessante, vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe
    • die Möglichkeit zur Weiterbildung
    • flexible Arbeitszeiten
    • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Hinweise zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren

    Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber und ihnen Gleichgestellte berücksichtigen wir bei gleicher Eignung bevorzugt. Wir empfehlen Ihnen daher, auf eine Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung bereits im Anschreiben hinzuweisen.

    Bewerberinnen und Bewerber aus dem öffentlichen Dienst bitten wir, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären.

    Mit der Bewerbung verbundene Kosten können wir leider nicht erstatten.

  • Ansprechpartner/in

    Frau Drescher
    Ansprechpartner/in für Fachliche Fragen

    Tel.: 0385 / 734 006
    E-Mail: a.drescher@lamv.mv-regierung.de

    Frau Schodrowski
    Ansprechpartner/in für Ansprechpartnerin für personalrechtliche Fragen zur Stellenausschreibung

    Tel.: 0385-5883131
    E-Mail: andrea.schodrowski@jm.mv-regierung.de

  • Lage der Einsatzdienststelle(n)