Offene Stelle

Professur W2 „Navigation“

Einsatz­dienststelle(n)

Hochschule Wismar- Außenstandort Rostock-Warnemünde
Richard Wagner Str. 31
18119 Rostock
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Anzahl Stellen
1
Bewerbung bis
28.04.2019
Arbeitsbeginn ab
sofort
Beschäftigungs­dauer
unbefristet
Arbeitszeit
Vollzeit
Besoldung/ Entgeltgruppe
W2

Die Hochschule Wismar ist eine leistungsstarke, innovative und international ausgerichtete Hochschule mit einer langjährigen akademischen Tradition. Durch die besondere Förderung interdisziplinärer Projekte bietet unsere Hochschule eine optimale Basis für innovative Forschung und Lehre. Die Hansestadt Wismar ist UNESCO-Weltkulturerbe, unmittelbar an der Ostsee und liegt in einer landschaftlich reizvollen Region.

  • Ihre Aufgaben

    Erwartet wird die Vermittlung der Lehrinhalte des Fachgebietes (auch unter Beachtung der STCW-Vorgaben) in seiner Bandbreite in Form von Vorlesungen, Übungen und Seminaren. Die Lehraufgaben für diese Professur umfassen folgende Fachgebiete:

    • Grundlagen der Navigation,
    • Navigationstechnik und Navigationssysteme,
    • Integrated Bridge Systems (IBS),
    • Integrated Navigation Systems (INS),
    • Meteorologie und Ozeanographie,
    • Informations- und Datenübertragungssysteme sowie
    • Simulation von maritimen Systemen in den zu vertretenden Fachgebieten.
    Die Lehraufgaben umfassen auch die Durchführung von praktischen Laborübungen an modernen Navigations- und Bahnführungssystemen und das Training der Navigation und Bahnführung in einem Schiffsführungssimulator sowie die Betreuung von Projekten, Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten.

    Die Bewerberinnen und Bewerber müssen bereit und in der Lage sein, Lehrveranstaltungen im Grundlagenstudium und in anderen Studiengängen an der Hochschule Wismar zu übernehmen. Darüber hinaus sind die Fachgebiete in der Weiterbildung und der anwendungsorientierten Forschung zu vertreten. Sie müssen befähigt sein, Lehrveranstaltungen im Bachelor-Studium in deutscher Sprache sowie im Master-Studium und in der Aus- und Weiterbildung auch in englischer Sprache durchführen zu können. Eine aktive Kooperation mit der regionalen Wirtschaft sowie die Bereitschaft zu interdisziplinärer Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Hochschule wird erwartet. Es wird die Mitarbeit in den internationalen maritimen Gremien bei der Entwicklung von Regularien und Vorschriften im Kontext der sicheren Navigation gefordert. Wünschenswert sind daher Erfahrungen in der internationalen Gremienarbeit (z.B. der IMO-Organe). Die Bereitschaft zur Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung wird ebenfalls vorausgesetzt.

  • Das erwarten wir von Ihnen

    Die Ausschreibung richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber mit einem abgeschlossenen einschlägigen Hochschulstudium, die vorzugsweise Inhaberin oder Inhaber eines Befähigungszeugnisses für den nautischen Schiffsdienst gemäß STCW-Übereinkommen sind oder eine vergleichbare Praxiserfahrung und Qualifikation auf diesem Fachgebiet haben. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen über eine besondere Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit verfügen, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Eine pädagogische Eignung wird vorausgesetzt.

    Eine mindestens fünfjährige berufliche Praxis, davon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs, ist nachzuweisen. Es werden fundierte theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen auf dem Gebiet der Navigation, der Navigationstechnik und der Meteorologie erwartet. Weiterhin sollten Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der Automatisierung der Navigation, der e-Navigation, der autonomen Navigation (MASS) und der unbemannten Schifffahrt vorhanden sein. Erfahrungen auf dem Gebiet der Navigationsunterstützungsprozesse in Verkehrssicherungsdiensten sind erwünscht.
  • Das bieten wir Ihnen
    • Die Hochschule ist Trägerin des Total-E-Quality-Prädikates und als familiengerechte Hochschule zertifiziert.
    • Es erwarten Sie die Mitarbeit in einem teamorientierten Hochschulumfeld und ein abwechslungsreicher Arbeitsplatz.
    • eine attraktive Altersabsicherung
    • eine interessante, vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe
    • die Möglichkeit zur Weiterbildung
    • flexible Arbeitszeiten
    • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Hinweise zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren

    Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht.

    Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es wird darum gebeten, auf eine Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung bereits im Anschreiben hinzuweisen.

    Bewerberinnen und Bewerber aus dem öffentlichen Dienst werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären.

    Mit der Bewerbung verbundene Kosten können nicht erstattet werden.

  • Weiterführende Informationen

    * § 58 LHG M-V - Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen und Professoren

    "(1) Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen und Professoren sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen mindestens

    1. ein abgeschlossenes Hochschulstudium,

    2. pädagogische Eignung,

    3.besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, oder besondere Befähigung zu künstlerischer Arbeit und

    4.darüber hinaus, je nach den Anforderungen der Stelle,

    a)zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (Absatz 2),

    b)zusätzliche künstlerische Leistungen oder

    c)besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen.

    (2) Die zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen nach Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe a werden in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur oder durch eine Habilitation erbracht; im Übrigen durch gleichwertige wissenschaftliche Leistungen im Rahmen einer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder im Rahmen einer wissenschaftlichen Tätigkeit in der Wirtschaft oder in einem anderen gesellschaftlichen Bereich im In- oder Ausland. Satz 1 gilt nur bei der Berufung in ein erstes Professorenamt. Die Qualität der für die Besetzung einer Professur erforderlichen zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen wird ausschließlich und umfassend in Berufungsverfahren bewertet.

    (3) Auf eine Stelle, deren Funktionsbezeichnung die Wahrnehmung erziehungswissenschaftlicher oder fachdidaktischer Aufgaben in der Lehrerbildung vorsieht, soll nur berufen werden, wer eine dreijährige Schulpraxis nachweist. Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen müssen die Einstellungsvoraussetzungen nach Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe c erfüllen; in besonders begründeten Ausnahmefällen können solche Professorinnen und Professoren berufen werden, die die Einstellungsvoraussetzungen nach Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe a oder b erfüllen.

    (4) Soweit es der Eigenart des Faches und den Anforderungen der Stelle entspricht, kann abweichend von Absatz 1 Nummer 1 bis 4 und den Absätzen 2 und 3 als Professorin oder Professor auch eingestellt werden, wer hervorragende fachbezogene Leistungen in der Praxis und pädagogische Eignung nachweist.

    (5) Professorinnen und Professoren mit ärztlichen, zahnärztlichen oder tierärztlichen Aufgaben müssen zusätzlich die Anerkennung als Fachärztin oder Facharzt nachweisen, soweit für das betreffende Fachgebiet im Geltungsbereich dieses Gesetzes eine entsprechende Weiterbildung vorgesehen ist."

  • Ansprechpartner/in

    Frau Jana Buhr
    Ansprechpartner/in für Personalfragen

    Tel.: 03841- 7537207
    E-Mail: jana.buhr@hs-wismar.de

    Herr Prof. Jürgen Siegl
    Ansprechpartner/in für Vorsitzender der Berufungskommission

    Tel.: 0381-498 5817
    E-Mail: juergen.siegl@hs-wismar.de

  • Lage der Einsatzdienststelle(n)