Der Neue

Dominik Hübner ist Verwaltungswirt und arbeitet als Sachbearbeiter im Kooperations- und Beratungssystem für Eltern und Schule im Institut für Qualitätsentwicklung in Schwerin

Während eines Besuchs bei Freunden in Südwestmecklenburg habe ich mich in die Region verliebt. Als gebürtiger Süddeutscher wollte ich von da an dort leben und arbeiten, wo andere Urlaub machen – zwischen Meer, Seen und den Biosphärenreservaten Mecklenburg-Vorpommerns. Auch wollte ich mich nach 15 Jahren in der Sozial- und Ordnungsverwaltung beruflich weiterentwickeln.

Seit 2021 arbeite ich nun in Mecklenburg-Vorpommern beim Kooperations- und Beratungssystem für Eltern und Schule (KuBES) des Instituts für Qualitätsentwicklung im Bildungsministerium. Hier erhalten Hilfesuchende Unterstützung in herausfordernden Situationen wie beispielsweise sexualisierter Gewalt oder Mobbing in der Schule. In unseren vier regionalen Teams laufen, wie in einer Nachrichtenzentrale, alle Fäden zusammen: wir halten themenspezifische Informationen und Kontakte für Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler vor. Im Bedarfsfall koordinieren und vermitteln wir individuelle Unterstützungs- und Beratungsangebote.

Als Verwaltungsmitarbeiter arbeite ich im Backoffice des mobilen regionalen Teams in Schwerin. Ich erhebe statistische Daten und bereite diese für die weitere Verarbeitung auf. Außerdem organisiere ich Besprechungen und Tagungen meines Teams – von der Vorbereitung über die Durchführung, manchmal auch Moderation bis hin zur Nachbereitung – und übernehme die Abrechnung der Honorar- und Reisekosten.

Für mich persönlich war es eine sehr gute Entscheidung, meinen Lebens- und insbesondere beruflichen Mittelpunkt nach Mecklenburg-Vorpommern zu verlagern. Beim KuBES wurde ich von Beginn an mit offenen Armen empfangen, sodass mir das Ankommen leichtfiel und ich mich schnell pudelwohl fühlte. Sowohl die Kolleginnen und Kollegen als auch meine Vorgesetzten haben mir direkt eine hohe Wertschätzung und viel Unterstützung entgegengebracht und mich von Anfang an in alle Abläufe eingebunden. Gerade für Menschen mit Behinderung ist es wichtig, im Arbeitsalltag mit praktischen Hilfen unterstützt zu werden. Für mich kam es hierbei insbesondere auf viel Verständnis und ein offenes Miteinander an. Meine Kolleginnen und Kollegen nehmen Rücksicht auf mich, bringen mir aber auch viel Vertrauen in meine Arbeits- und Leistungsfähigkeit entgegen, was mich wiederum enorm bestärkt in dem, was ich tue.

Es macht mir große Freunde hier zu arbeiten und sich für das #LandzumLeben zu engagieren – auch über das geforderte Maß hinaus. Und ich freue mich über jede und jeden, der den Weg zu uns als Kollegin oder Kollege findet.