Offene Stelle

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d) Ökonomische Geologie und Mineralogie

Eine Frau sitzt an einem Schreibtisch vor ihrem Computer. Ein Kollege und eine Kollegin stehen links und rechts daneben und blicken ebenfalls auf den Bildschirm. Der Kollege zeigt etwas am Bildschirm.
© bernardbodo / Fotolia
Einsatz­dienststelle(n)

Universität Greifswald
Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 17a
17489 Greifswald
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Bewerbung bis
16.03.2026
Arbeitsbeginn
ab 01.05.2026
Beschäftigungs­dauer
befristet für 3 Jahre
Arbeitszeit
Teilzeit, 30 Std./Woche
Besoldung/ Entgeltgruppe
Ansprech­person(en)
Job-ID
15365

Die im Jahre 1456 gegründete Universität Greifswald gehört zu den ältesten Universitäten im Ostseeraum. Über die Jahrhunderte hinweg hat sie ihren Ruf als Stätte international wirksamer Forschung und hochwertiger Lehre erworben, bewahrt und ausgebaut. Ihre Forschungsstärke bezieht die Universität vor allem aus der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit von fünf Fakultäten einschließlich der Universitätsmedizin und engen Kooperationen mit regionalen, nationalen und internationalen Forschungspartnerinnen und -partnern.
Am Institut für Geographie und Geologie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Greifswald ist vorbehaltlich der Mittelbewilligung eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter zu besetzen.

  • Ihre Aufgaben

    • Herstellung synthetischer Sandsteine unter Anwendung alkalischer Aktivierungstechniken zur Zementation
    • Durchführung umfassender mineralogischer und geochemischer Untersuchungen an synthetischen und natürlichen Reservoirmaterialien
    • Auswertung und Interpretation der erhobenen Daten
    • Durchführung vertiefter Analysen in Zusammenarbeit mit nationalen Partnern sowie Integration deren Daten
    • Veröffentlichung der Ergebnisse in internationalen, peer-reviewten Fachzeitschriften
    • Teilnahme an Probenahmekampagnen in hydrothermalen Reservoiren in Mecklenburg-Vorpommern (M-V)
    • Präsentation der Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Konferenzen
  • Ihr Profil

    • Zum Zeitpunkt der Einstellung abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder äquivalent) der Geowissenschaften, Mineralogie, Geochemie oder einer verwandten Disziplin
    • Technische und analytische Fähigkeiten im Gelände und im Labor
    • Fähigkeit Arbeitsprozesse zu organisieren
    • Gute Englischkenntnisse
  • Das bieten wir Ihnen

    • eine interessante, vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe
    • flexible Arbeitszeiten
    • 30 Tage Urlaub
    • die Möglichkeit zur Weiterbildung
    • Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
  • Hinweise zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren

    Wir schätzen Vielfalt in der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung oder Weltanschauung.

    Bewerbungen von Frauen begrüßen wir besonders.

    Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber und ihnen Gleichgestellte berücksichtigen wir bei gleicher Eignung bevorzugt. Wir empfehlen Ihnen daher, auf eine Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung bereits im Anschreiben hinzuweisen.

    Bewerberinnen und Bewerber aus dem öffentlichen Dienst bitten wir, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären.

    Datenschutzhinweise

    Ihre Daten aus den Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich für den Zweck des Bewerbungsverfahrens verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen:

    Datenschutzbestimmungen zu Ihrer Bewerbung

  • Weiterführende Informationen

    Wir suchen eine Kandidatin bzw. einen Kandidaten mit Expertise in Mineralogie und Geochemie für das interdisziplinäre Projekt "Geoforschung für Nachhaltigkeit (GEO:N) - LangRes". Ziel ist es, langfristige Transportprozesse im Zusammenhang mit tiefen Geothermie-Reservoiren zu untersuchen. Das vom BMFTR geförderte Projekt wird in Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Greifswald, Freiberg, Jena und Tübingen sowie dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) in Leipzig und dem Karlsruhe Institute of Technology (KIT) durchgeführt. Das an der Universität Greifswald angesiedelte Teilprojekt wird synthetische Sandstein-Analoga aus mineralischen Materialien entwickeln, diese mit natürlichen Systemen vergleichen und gekoppelte Prozesse im Zusammenhang mit Reservoirveränderungen eingrenzen. Darüber hinaus werden 3D-Porennetzwerke und porenfüllende Minerale untersucht. Erwartet wird zudem Erfahrung bzw. die Bereitschaft, Expertise in elektronenmikroskopischen Techniken (SEM, FIB-SEM, TEM) sowie in gängigen petrophysikalischen Methoden zu erwerben. Die bzw. der BewerberIN arbeitet eng mit den fünf weiteren wissenschaftlichen Mitarbeitenden der anderen Standorte in Deutschland zusammen und erhält die Möglichkeit, auf Grundlage der Forschungsergebnisse eine Promotion zu absolvieren.

    Besuchen Sie auch gern die Universität Greifswald.

  • Ansprechperson(en)

    Herr Prof. Dr. Laurence Warr
    Ansprechperson für fachliche Fragen

    Tel.: 03834 420 4578
    E-Mail: warr@uni-greifswald.de

  • Lage der Einsatzdienststelle(n)