Offene Stelle

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d) Institut für Psychologie

Eine Frau sitzt in einem Büro, an einem Schreibtisch, vor einem Computer und arbeitet an Unterlagen. Sie lächelt freundlich in die Kamera.
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Einsatz­dienststelle(n)

Universität Greifswald
Robert-Blum-Straße 13
17489 Greifswald
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Bewerbung bis
25.05.2026
Arbeitsbeginn
schnellstmöglich
Beschäftigungs­dauer
befristet bis 31.12.2028
Arbeitszeit
Vollzeit, teilzeitfähig
Besoldung/ Entgeltgruppe
Job-ID
15971

Die im Jahre 1456 gegründete Universität Greifswald gehört zu den ältesten Universitäten im Ostseeraum. Über die Jahrhunderte hinweg hat sie ihren Ruf als Stätte international wirksamer Forschung und hochwertiger Lehre erworben, bewahrt und ausgebaut. Ihre Forschungsstärke bezieht die Universität vor allem aus der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit von fünf Fakultäten einschließlich der Universitätsmedizin und engen Kooperationen mit regionalen, nationalen und internationalen Forschungspartnerinnen und -partnern.
Am Institut für Psychologie der Universität Greifswald ist vorbehaltlich haushaltsrechtlicher Regelungen und der Mittelbereitstellung eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter zu besetzen.

  • Ihre Aufgaben

    • Lehre: Mitwirkung im Bachelor (Praxisfelder der Prävention und Rehabilitation) oder im klinischen Master (Qualitätssicherung und Arbeit in Versorgungsteams)
    • Durchführung von Studien: Konzeption sozialwissenschaftlicher und Versorgungsforschungsstudien
    • Datenanalyse: Anleitung zur quantitativen Datenanalyse und Aufbereitung im Team
    • Koordination und Zusammenarbeit: Effektive Zusammenarbeit und Koordination innerhalb von Forschungsverbünden, so dass idealiter erste Führungserfahrungen vorhanden sein sollten
    • Veröffentlichung: Veröffentlichung und Verbreitung von Projektergebnissen in wissenschaftlichen und öffentlichen Medien
    • Durchführung von systematischen Reviews oder Sekundärdatenanalysen
    • Die Stelle dient der Qualifizierung in der zweiten Qualifikationsphase. Es werden Aufgaben übertragen, die der Vorbereitung einer Habilitation oder einer vergleichbaren Qualifikation förderlich sind
  • Ihr Profil

    • Eine zum Einstellungszeitpunkt abgeschlossene Promotion im Fach Psychologie, Gesundheitswissenschaften, Public Health, Medizin oder Soziologie
    • Publikationen in der sozialwissenschaftlichen Forschung im Feld der Kinder- und Jugendgesundheit oder der Versorgungsforschung
    • Hohe Methodenkenntnis in der Gesundheits- bzw. Versorgungsforschung
    • Erfahrungen in der Planung, Erhebung oder Auswertung quantitativer Daten
    • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
    • Engagement und Eigeninitiative in der Forschung sowie in der Lehre
    • Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Flexibilität sowie sehr gute Kommunikations- und Koordinationsfähigkeit

    Erwünscht:

    • Interesse an der wissenschaftlichen Weiterqualifikation (z. B. Habilitation)
    • Interesse an der Weiterentwicklung der Versorgungsforschung im Kontext der Kinder- und Jugendgesundheit am Standort des DZKJs
    • Spezifische Methodenkenntnisse (z. B. Erfahrung in der Auswertung von Sekundärdaten, intensiven Längsschnittdaten unter Berücksichtigung innovativer Modelle) 
  • Das bieten wir Ihnen

    • eine interessante, vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe
    • die Möglichkeit zur Weiterbildung
    • flexible Arbeitszeiten
    • 30 Tage Urlaub
    • Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
    • Einbindung in spannende und gesellschaftlich relevante Forschungsprojekte
    • Eine Integration in das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit als ein Exzellenzzentrum der Gesundheitsforschung in Deutschland
  • Hinweise zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren

    Wir schätzen Vielfalt in der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung oder Weltanschauung.

    Bewerbungen von Frauen begrüßen wir besonders.

    Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber und ihnen Gleichgestellte berücksichtigen wir bei gleicher Eignung bevorzugt. Wir empfehlen Ihnen daher, auf eine Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung bereits im Anschreiben hinzuweisen.

    Bewerberinnen und Bewerber aus dem öffentlichen Dienst bitten wir, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären.

    Mit der Bewerbung verbundene Kosten können wir leider nicht erstatten.

    Datenschutzhinweise

    Ihre Daten aus den Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich für den Zweck des Bewerbungsverfahrens verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen:

    Datenschutzbestimmungen zu Ihrer Bewerbung

  • Weiterführende Informationen

    Die vorliegende Stellenausschreibung umfasst zu 50 % eine Haushaltsanstellung zur Unterstützung der Lehre sowie Forschungstätigkeiten am Lehrstuhl Gesundheit und Prävention sowie zu 50% eine Drittmittelbeschäftigung innerhalb des PEDNET-LC-Projektes zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Long COVID-ähnlichen Erkrankungen. In Bezug auf die Lehre ist das Fachgebiet Prävention und Rehabilitation im Bachelorstudiengang Psychologie bzw. Qualitätssicherung im klinischen Masterstudiengang zu vertreten. In der Forschung am Lehrstuhl Gesundheit und Prävention sollen vor allem die Schwerpunkte des Standortes Greifswald bzw. Rostock innerhalb des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit (www.dzkj.org) verstärkt werden, insbesondere in den Bereichen Community Health Research sowie Psychosocial and Mental Health liegen. Hierbei liegt ein Fokus auf Kindern- und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen in den Lebenswelten der Betroffenen, zukünftig auch in der Entwicklung von Präventions- und Interventionsansätzen in diesem Feld. Die eigene Forschung sollte daher klare Bezüge zu mindestens einem der Themenfelder aufweisen.

    Die Drittmittelbeschäftigung ist im Projekt PEDNET-LC angesiedelt. Das Projekt PEDNET-LC (https://pednet-lc.de/) ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus 65 Kliniken und Forschungsinstituten, der sich auf die Verbesserung der Diagnostik und Behandlungsansätze für Kinder und Jugendliche mit Long COVID-ähnlichen Erkrankungen konzentriert, um eine umfassende und effektive Hilfe für Betroffene zu gewährleisten.

    Im Rahmen des PEDNET-Projektes werden übergreifend u.a. in einer registerbasierten Evaluationsstudie sowie in Studien im Kontext primärer und häuslicher Versorgung systematisch Fragestellungen aus dem Kontext der Versorgungsforschung untersucht werden. Hierbei sind einerseits die Durchführung systematischer Literaturreviews und Sekundärdatenanalysen vorgesehen, andererseits sollen versorgungsnahe Studien innerhalb des PEDNET-Konsortiums sowie in der Primärversorgung durchgeführt werden. Es besteht eine Arbeitsgruppe an der Universität Greifswald in Kooperation mit der Universitätsmedizin Rostock. 

    Die Ausschreibung richtet sich an Bewerber*innen, die bereits ihre Promotion abgeschlossen haben oder deren Promotion unmittelbar im Abschluss befindlich ist. Es ist eine Weiterqualifizierung, z. B. im Rahmen einer Habilitation innerhalb der Beschäftigungszeit möglich. 

    Besuchen Sie auch gern die Universität Greifswald.

  • Ansprechperson(en)

    Frau Prof. Dr. Silke Schmidt-Schuchert
    Ansprechperson für fachliche Fragen

    Tel.: 03834 420 3810
    E-Mail: silke.schmidt@uni-greifswald.de

  • Lage der Einsatzdienststelle(n)