Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d) Interdisziplinäres Forschungszentrum Ostseeraum
Die im Jahre 1456 gegründete Universität Greifswald gehört zu den ältesten Universitäten im Ostseeraum. Über die Jahrhunderte hinweg hat sie ihren Ruf als Stätte international wirksamer Forschung und hochwertiger Lehre erworben, bewahrt und ausgebaut. Ihre Forschungsstärke bezieht die Universität vor allem aus der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit von fünf Fakultäten einschließlich der Universitätsmedizin und engen Kooperationen mit regionalen, nationalen und internationalen Forschungspartnerinnen und -partnern.
An der Universität Greifswald ist am Interdisziplinären Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO), vorbehaltlich der Mittelbereitstellung eine Stelle zu besetzen.
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Ihre Aufgaben
- Mitarbeit an der theoretischen und konzeptionellen Weiterentwicklung des Teilprojekts
- Durchführung und Auswertung qualitativer Interviews mit Interessenvertreter*innen und Politiker*innen in Deutschland und in anderen Ostseeanrainerstaaten
- Analyse demokratischer Strukturen und politischer Akteurskonstellationen auf lokaler und regionaler Ebene
- Koordination und Abstimmung mit anderen Teilprojekten
- Mitwirkung an wissenschaftlichen Publikationen und an der Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen und Transferaktivitäten
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Ihr Profil
- Zum Zeitpunkt der Einstellung vorliegender überdurchschnittlicher Abschluss eines wissenschaftlichen Hochschulstudiums (Diplom, Master oder äquivalent) in Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt im Bereich Strategische Kommunikation/Organisationskommunikation
- Fundierte Kenntnisse empirischer sozialwissenschaftlicher Methoden, insbesondere im Bereich qualitativer Verfahren
- Sehr gute Englischkenntnisse (C1)
Erwünscht:
- Kenntnisse zur Forschung über Resilienz politischer Organisationen in gesellschaftlichen Transformationen und zu politischer Kommunikation im Ostseeraum
- Kenntnisse zu Theorien der Organisationskommunikation, zu ländervergleichender Kommunikationsforschung und zur Ethik der strategischen politischen Kommunikation
- Erfahrungen mit qualitativen Methoden (z. B. Interviewführung, Beobachtung, Inhaltsanalyse, Textanalyse)
- Hohes Maß an Selbstständigkeit, Leistungsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein sowie hohe soziale Kompetenz
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Das bieten wir Ihnen
- Angebote zur Gesundheitsförderung im Rahmen der „Gesunden Universität“
- eine interessante, vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe
- die Möglichkeit zur Weiterbildung
- flexible Arbeitszeiten
- Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
- Einbindung in ein interdisziplinäres, international vernetztes Forschungszentrum mit vielfältigen Kooperations- und Transferformaten
- Die Stelle bietet die Möglichkeit zur Anbindung einer Promotion an den Arbeitsbereich unter Verwendung der im Projekt generierten Ergebnisse
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Hinweise zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren
Wir schätzen Vielfalt in der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung oder Weltanschauung.
Bewerbungen von Frauen begrüßen wir besonders.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber und ihnen Gleichgestellte berücksichtigen wir bei gleicher Eignung bevorzugt. Wir empfehlen Ihnen daher, auf eine Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung bereits im Anschreiben hinzuweisen.
Bewerberinnen und Bewerber aus dem öffentlichen Dienst bitten wir, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären.
Mit der Bewerbung verbundene Kosten können wir leider nicht erstatten.
Datenschutzhinweise
Ihre Daten aus den Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich für den Zweck des Bewerbungsverfahrens verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen: -
Weiterführende Informationen
Die Stelle ist im Arbeitspaket zur Moornutzung und regionalen Klimapolitik angesiedelt und bietet die Möglichkeit, eigenständig zu Fragen strategischer politischer Kommunikation in konfliktären Prozessen sozial-ökologischer Transformation zu forschen.
Vor dem Hintergrund klimapolitischer Gesetzgebungen untersucht das Projekt, wie Veränderungen zur nachhaltigen Nutzung von Moorlandschaften in der Kommunikation politischer Organisationen aufgegriffen und verhandelt werden. Der Untersuchungsschwerpunkt liegt auf der Frage, wie verantwortliche politische Akteure mit Wert- und Interessenskonflikten rund um die Wiedervernässung von Mooren umgehen. Ziel ist es Best-Practice-Beispiele für resiliente politische Organisationen zu identifizieren, die demokratische Strukturen vor Ort festigen, ohne die nachhaltige Nutzung der Landschaft zu gefährden.
Die empirische Grundlage bilden ländervergleichende qualitative Interviews, mit denen die Einstellungen, Kommunikationsstrategien und Handlungen von Parteien, Regierungen und Ministerialbürokratie sowie Interessengruppen untersucht werden. Die Auswahl der untersuchten Länder orientiert sich am Forschungsdesign des Projekts und bietet zugleich Spielraum für eigene inhaltliche Schwerpunktsetzungen.
Das IFZO der Universität Greifswald ist ein international vernetztes, fakultätsübergreifendes und interdisziplinäres Forschungszentrum, das die Geschichte, Gegenwart und zukünftigen Herausforderungen des Ostseeraums untersucht. Die Anstellung erfolgt im Rahmen des BMFTR-Verbundprojekts "Resilienter Ostseeraum. Interdisziplinäre Perspektiven auf Politik, gesellschaftliche Strukturen und kulturelle Identitäten".
Besuchen Sie auch gern die Universität Greifswald.
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Ansprechperson(en)
Frau Prof. Dr. Kerstin Thummes
Ansprechperson für fachliche FragenTel.: 03834 420 3454
E-Mail: kerstin.thummes@uni-greifswald.de
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Lage der Einsatzdienststelle(n)