Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d) Fennistik und Skandinavistik
Die im Jahre 1456 gegründete Universität Greifswald gehört zu den ältesten Universitäten im Ostseeraum. Über die Jahrhunderte hinweg hat sie ihren Ruf als Stätte international wirksamer Forschung und hochwertiger Lehre erworben, bewahrt und ausgebaut. Ihre Forschungsstärke bezieht die Universität vor allem aus der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit von fünf Fakultäten einschließlich der Universitätsmedizin und engen Kooperationen mit regionalen, nationalen und internationalen Forschungspartnerinnen und -partnern.
An der Universität Greifswald ist am Institut für Fennistik und Skandinavistik im Verbundprojekt "Resilienter Ostseeraum" des Interdisziplinären Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO), vorbehaltlich der Mittelbereitstellung eine Stelle zu besetzen.
-
Ihre Aufgaben
- Wissenschaftliche Dienstleistungen in der Forschung im Arbeitspaket "Vermittlung von Zivilschutz und Vorsorge in Schweden und Finnland" (die Forschungsergebnisse können ausdrücklich auch für eine Promotion verwendet werden)
- Wissenschaftliche Ergebnisdokumentation
- Wissenschaftliche Publikations- und Vortragstätigkeiten zum Projekt
- Akademisches Forschungsmanagement zur Organisation und Umsetzung von wissenschaftlichen Workshops im Rahmen der interdisziplinären Kooperation
- Anleitung studentischer bzw. wissenschaftlicher Hilfskräfte im Arbeitspaket
-
Ihr Profil
- Zum Zeitpunkt der Einstellung vorliegender wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Master oder äquivalent) in Fennistik oder Skandinavistik
- Schwerpunkt in Linguistik und/oder Kulturwissenschaft
- Sehr gute Kenntnisse des Finnischen sowie einer festlandskandinavischen Sprache; dabei soll mindestens eine der Sprachen auf C1-Niveau beherrscht werden
- Sehr gute Englischkenntnisse (C1)
Erwünscht:
- Interesse an kulturwissenschaftlichen Fragestellungen und wissenschaftlichem Arbeiten über Disziplinengrenzen hinweg
- Kenntnisse der finnischen und schwedischen Kultur-, Sozial- oder Zeitgeschichte
- Interesse an Themen wie Resilienz, Krisenkommunikation, Sicherheit, Zivilschutz oder gesellschaftlicher Transformation
-
Das bieten wir Ihnen
-
Hinweise zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren
Wir schätzen Vielfalt in der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung oder Weltanschauung.
Bewerbungen von Frauen begrüßen wir besonders.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber und ihnen Gleichgestellte berücksichtigen wir bei gleicher Eignung bevorzugt. Wir empfehlen Ihnen daher, auf eine Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung bereits im Anschreiben hinzuweisen.
Bewerberinnen und Bewerber aus dem öffentlichen Dienst bitten wir, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären.
Mit der Bewerbung verbundene Kosten können wir leider nicht erstatten.
Datenschutzhinweise
Ihre Daten aus den Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich für den Zweck des Bewerbungsverfahrens verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen: -
Weiterführende Informationen
Das IFZO der Universität Greifswald ist ein international vernetztes, fakultätsübergreifendes und interdisziplinäres Forschungszentrum, das die Geschichte, Gegenwart und zukünftigen Herausforderungen des Ostseeraums untersucht. Die Anstellung erfolgt im Rahmen des BMFTR-Drittmittelprojekts "Resilienter Ostseeraum. Interdisziplinäre Perspektiven auf Politik, gesellschaftliche Strukturen und kulturelle Identitäten", in dem Wissenschaftler*innen aus Skandinavistik, Geographie, Fennistik, Ökonomie, sowie Geschichts-, Kommunikations- und Politikwissenschaften zusammenarbeiten. In Ihrer Position tragen Sie zur Erforschung transformativer Resilienz der Gesellschaften im Ostseeraum im Umgang mit Klimawandel und gesellschaftlichen Transformationen bei.
Das Arbeitspaket "Vermittlung von Zivilschutz und Vorsorge in Schweden und Finnland" untersucht vergleichend die kulturellen Narrative des Krisenmanagements und der gesellschaftlichen Vorsorge in Schweden und Finnland. Im Fokus stehen die narrative Konstruktion von Bedrohung, Sicherheit und Resilienz sowie die Rolle kollektiver Erinnerungen, kultureller Selbstbilder und gesellschaftlicher Zukunftsvorstellungen. Analysiert werden staatliche Informationskampagnen, Zivilschutzmaterialien und öffentliche Diskurse als kulturelle Texte, in denen Krisen gedeutet, Handlungsoptionen entworfen und Vorstellungen einer resilienten Gesellschaft ausgehandelt werden.
Besuchen Sie auch gern die Universität Greifswald.
-
Ansprechperson(en)
Herr Prof. Dr. Clemens Räthel
Ansprechperson für fachliche FragenTel.: 03834 420 3610
E-Mail: clemens.raethel@uni-greifswald.de
-
Lage der Einsatzdienststelle(n)