Offene Stelle

Ingenieur/in (w/m/d) oder Beschäftigte/r (w/m/d) technische Berufe Botanik und Landschaftsökologie

Ein Mann mit gelbem Schutzhelm steht vor einer Rohbaustelle. In der Hand hält er eine Bauzeichnung.
© pitb_1 / Fotolia
Einsatz­dienststelle(n)

Universität Greifswald
Soldmannstraße 15
17489 Greifswald
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Bewerbung bis
15.10.2026
Arbeitsbeginn
ab 01.01.2027
Beschäftigungs­dauer
befristet bis 30.06.2031
Arbeitszeit
Vollzeit, teilzeitfähig
Besoldung/ Entgeltgruppe
Ansprech­person(en)
Job-ID
17333

Die im Jahre 1456 gegründete Universität Greifswald gehört zu den ältesten Universitäten im deutschsprachigen Raum. Über die Jahrhunderte hinweg hat sie ihren Ruf als Stätte international wirksamer Forschung und hochwertiger Lehre erworben, bewahrt und ausgebaut. Ihre Forschungsstärke bezieht die Universität vor allem aus der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit von fünf Fakultäten einschließlich der Universitätsmedizin und engen Kooperationen mit regionalen, nationalen und internationalen Forschungspartnerinnen und -partnern.
An der Universität Greifswald ist im Institut für Botanik und Landschaftsökologie, AG Experimentelle Pflanzenökologie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät vorbehaltlich der Mittelbewilligung eine Stelle zu besetzen.

  • Ihre Aufgaben

    • Entwicklung, Aufbau, Testen und Organisation eines Monitoringprogramms zu Untersuchungen hydrologischer Parameter einschließlich der Verdunstung und des Energieaustausches in wiedervernässten Mooren
    • Eigenständige Installation und Wartung von Eddy Covariance Messsystemen, Water Nodes (LI-710) und weiterer Messtechnik in verschiedenen Moorökosystemen
    • Entwicklung und Durchführung von Kalibrationsroutinen
    • Entwicklung und Umsetzung der online-Einbindung der Messeinrichtungen zur Gewährleistung von Fernwartung und Datentransfer
    • Prozessierung der Daten bis hin zu qualitätsgeprüften Basisdaten
    • Mitarbeit in einer Arbeitsgruppen- und Standort-übergreifenden Eddy Covariance Austauschgruppe
  • Ihr Profil

    Zwingend erforderliche Voraussetzungen:

    • Mindestens ein abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium (in Mess- oder Elektrotechnik bzw. in Geoökologie, Landschaftsökologie, Geografie, Biologie oder einem vergleichbaren Fach mit zusätzlich erworbenen Kenntnissen von Messtechnik-Systemen oder eine gleichwertige Qualifikation mit aufgaben-bezogenen Kenntnissen und Fähigkeiten
    • Erfahrung mit der technischen Betreuung von Forschungsprojekten im Themenfeld ökosystemarer Austausch von Treibhausgasen/ Kohlenstoff-kreislauf/ und/oder (Öko)Hydrologie
    • Breites und solides Überblickswissen in Mess- und Regeltechnik
    • Sehr gute und sichere Beherrschung der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift
    • Führerschein Klasse B

    Weitere Kenntnisse und Fähigkeiten, die bei der Auswahlentscheidung maßgeblich berücksichtigt werden, sind:

    • Erfahrungen mit und profunde Kenntnisse von Eddy Covariance und hydrologischen Messsystemen
    • Erfahrungen in der Analyse und im Handling großer Datenmengen
    • Erfahrungen mit herausfordernden Umweltbedingungen bei der Feldarbeit
    • Soziale Kompetenzen, insbesondere im Umgang mit Kooperationspartner*innen
  • Das bieten wir Ihnen

    • Angebote zur Gesundheitsförderung im Rahmen der „Gesunden Universität"
    • eine attraktive Altersabsicherung
    • eine interessante, vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe
    • die Möglichkeit zur Weiterbildung
    • flexible Arbeitszeiten
    • Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
    • 30 Tage Urlaub
  • Hinweise zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren

    Wir schätzen Vielfalt in der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung oder Weltanschauung.

    Bewerbungen von Frauen begrüßen wir besonders.

    Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber und ihnen Gleichgestellte berücksichtigen wir bei gleicher Eignung bevorzugt. Wir empfehlen Ihnen daher, auf eine Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung bereits im Anschreiben hinzuweisen.

    Mit der Bewerbung verbundene Kosten können wir leider nicht erstatten.

    Datenschutzhinweise

    Ihre Daten aus den Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich für den Zweck des Bewerbungsverfahrens verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen:

    Datenschutzbestimmungen zu Ihrer Bewerbung

  • Weiterführende Informationen

    Die AG Moorforschung forscht breit zu vielen zentralen Themen der Moorforschung. Neben paläoökologischer Grundlagenforschung, Untersuchungen und Projekten zur nachhaltigen Nutzung von Mooren (Paludikultur) spielen die Erfassung von Kohlenstoff-Umsatz und Treibhausgasaustausch sowie die Synthese der verfügbaren Daten zur Rolle von Mooren und Moorstandorten im Klimasystem der Erde eine bedeutende Rolle. Landschaftsökologische Moorforschung ist im Kern kooperativ und interdisziplinär. Wir verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsbezug und Praxisrelevanz. Die Stärke liegt dabei in der Breite und der Integration der Forschung mit der Umsetzung von Wiedervernässung und Moorrenaturierung.

    Für das Modellvorhaben Moorforschung, gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, suchen wir hochmotivierte Kandidat*innen. Um die ambitionierten Ziele von Bundesklimaschutzgesetz, Moorschutzstrategie und Wiederherstellungs-Verordnung zu erreichen, spielen Moore eine herausragende Rolle. Deshalb ist der Forschungsbedarf insbesondere zu wiedervernässten Mooren sehr groß. Sowohl vertiefte Grundlagenforschung als auch breit angelegte, angewandte Forschung werden dringend benötigt.

    Die einzustellende Person ist Teil einer Nachwuchsgruppe zu Wasserhaushalt und Wasserqualität die an die Arbeitsgruppen Angewandte Geologie und Moorforschung angedockt ist.

    Besuchen Sie auch gern die  Universität Greifswald

  • Ansprechperson(en)

    Herr Prof. Dr. Gerald Jurasinski
    Ansprechperson für fachliche Fragen

    Tel.: 03834 420 4170
    E-Mail: gerald.jurasinski@uni-greifswald.de

  • Lage der Einsatzdienststelle(n)